Schwiizerdütsch. Expedition in eine unbekannte Sprache Marina Rumjanzewa
Die Deutschschweiz ist bekannt für ihre einzigartige Sprachlandschaft, in der Hochdeutsch und Schweizerdeutsch nebeneinander bestehen. Während Hochdeutsch als standardisierte, formelle Schriftsprache gilt, die im gesamten deutschsprachigen Raum verstanden wird und in offiziellen Kontexten Anwendung findet, hat das im alltäglichen Gespräch genutzte Schweizerdeutsch zunehmend an Bedeutung gewonnen. Selbst in Bereichen, die traditionell dem Hochdeutschen vorbehalten waren, ist die Mundart immer häufiger anzutreffen. Dieser Wandel wirft interessante Fragen auf: Ist „Schwiizerdütsch“ lediglich ein Dialekt oder handelt es sich um eine eigenständige Sprache? Wie lässt sich dieser Trend im Rahmen der zunehmenden Dialektverdrängung in anderen europäischen Ländern einordnen? Und welche Auswirkungen hat dieser gesellschaftliche Bilingualismus auf das Leben der Menschen?
Die studierte Linguistin Marina Rumjanzewa, die selbst einen Migrationshintergrund hat, nimmt die Leser mit auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise. In humorvollen Anekdoten erzählt sie von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Schweizerdeutschen, beleuchtet aktuelle Debatten und untersucht sprachliche Tendenzen. Sie zeigt auf, welche Rolle „Schwiizerdütsch“ im Alltag und Berufsleben spielt, erläutert die historische Diglossie in der Deutschschweiz und diskutiert mit Sprachexperten, wie globale Einflüsse die sprachliche Situation in der Schweiz prägen.
Ein kurzweiliger und informativer Blick auf die schweizerdeutsche Sprache und Kultur – für alle, die das Sprachenmosaik der Schweiz besser verstehen möchten.
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