Sorda. Der Klang der Welt

Regie Eva Libertad

Audiovisuell

Im Film von Eva Libertad treffen sich zwei Welten, die anfangs verschlungen scheinen und nach und nach die Herausforderungen ihrer Begegung offenbaren.

Die gehörlose Ángela (Miriam Garlo) und ihr hörender Partner Héctor (Álvaro Cervantes) führen eine liebevolle Beziehung und erwarten ihr erstes Kind. Sie kommunizieren in Gebärdensprache, übersetzen füreinander und haben einen eingespielten Alltag. Als das hörende Kind die Familie und ihre kleine Bezugswelt erweitert, werden die Barrieren, die ein hörendes Umfeld für eine gehörlose Mutter bereithält, zunehmend sicht- und spürbar.

Es geht um Teilhabe und die Frage ihrer Selbstverständlichkeit. Um ihre Bedingungen und die Wege, die dorthin führen können. Um Kommunikation, innere Konflikte, den Blick der anderen und den auf sich selbst. Der Film hält bewusst Nähe zu beiden Welten, zeigt ihre Distanz und Möglichkeiten der Annäherung in einer Inszenierung, die sehr natürlich wirkt, simple Muster und jeglichen Hang zum gewollten Drama meidet.

Vielfach nominiert und ausgezeichnet in unterschiedlichen Wettbewerben, gewann Sorda bei der Berlinale 2025 den Panorama Publikums-Preis.

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