Der (un)erledigte Frieden
Luxemburger Perspektiven auf den Frieden
Der (un)erledigte Frieden
Luxemburger Perspektiven auf den Frieden
Der Frieden ist der einzige Kampf, für den es sich zu kämpfen lohnt.
So hieß es auf einem Banner anlässlich der von den Studierenden organisierten Friedensdemonstrationen gegen den Irakkrieg 2003. Das Besondere an diesem Schriftzug ist, dass der in den Friedensbewegungen gängige antimilitaristische Topos gegen Aufrüstung, gegen Atomwaffen oder gegen einzelne Kriege hier zu einem Engagement für einen Frieden positiv gewendet wird. Auch wenn eine Friedenskonzeption auf einem Banner nicht ausgeführt werden kann, so wird der Frieden als ein eigener Wert absolut gesetzt.
Die Geschichte der Friedensvorstellungen, -politiken und -bewegungen in Luxemburg seit der Französischen Revolution bis heute, die in dieser Ausstellung exemplarisch und ohne Anspruch auf Vollständigkeit sowohl von Wissenschaftlern als auch von Künstlern und Friedensaktivisten beleuchtet wird, zeigt, wie unterschiedlich die Definition von Frieden und die Beweggründe, sich dafür einzusetzen sind.
Anhand von Dokumenten aus öffentlichen und privaten Archiven sowie aus Sammlungen zahlreicher Vereinigungen, die sich in den letzten 60 Jahren für eine andere Welt und für alternative gesellschaftliche und politische Formen des Zusammenlebens eingesetzt haben, aber auch anhand von offiziellen Dokumenten von Diplomaten und Politikern wird der Frieden in der Ausstellung ebenso von einer Bottom-Up- wie von einer Top-Down-Perspektive reflektiert.
Die vom Historiker Mohamed Hamdi kuratierte Ausstellung Der (un)erledigte Frieden zeigt vielfältige Perspektiven auf Friedenswünsche zwischen Utopie und Praxis. Die Zweideutigkeit des Wortes ›erledigen‹ verweist darauf, dass der Frieden je nach ideologischer Überzeugung als bereits umgesetzt oder als zugrunde gerichtet gelten kann.
Die Ausstellung ist auf Französisch und Englisch.
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Privatsammlung François Bausch
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Privatsammlung Ali Ruckert
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Foto: Christof Weber
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Privatsammlung Ern Jacoby
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Foto: Luc Ramponi
Vernissage am 3. Oktober 2026 um 11 Uhr
- Typ:
- Ausstellung
- Datum:
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Von 03.10.2026
bis 30.10.2027 - Sprache(n):
- Englisch, Französisch