Kann man Frieden (be)schreiben?
Samstag, den 3. Oktober 2026 um 17 Uhr im Kapuzinertheater
Ob die Kriege sechs Tage dauern oder hundert Jahre, ob es sich um Bürger-, Sezessions- oder Religionskriege handelt, sie haben etwas gemeinsam: sie kosten das Leben derjenigen, denen man einredet, es sei „süß und ehrenvoll“ für die Heimat zu sterben. Warum sagt man ihnen nicht, es sei süß und wundervoll, für und im Frieden zu leben? Seit der Antike reflektiert die Weltliteratur diese Spannung zwischen Zerstörung und Hoffnung, Gewalt und Versöhnung. In Epen, Dramen, Gedichten und Essays verdichten Autorinnen und Autoren existenzielle Erfahrungen zu sprachlicher Form und eröffnen Räume des Nachdenkens über Macht, Schuld, Leid und Humanität.
Anlässlich der Ausstellung Paix in/achevée, welche die Nationalbibliothek ab Oktober 2026 organisiert, lädt die Luxemburger UNESCO-Kommission in Zusammenarbeit mit den Théâtres de la Ville im Rahmen der Samedis aux Théâtres zu einer Lesung über Krieg und Frieden ein. Die Texte führen durch unterschiedliche Epochen und Kulturen, doch sie alle verbindet die Frage, wie und ob der Mensch im Angesicht des Krieges seine Würde bewahren – und Frieden denken – kann.
- Typ:
- Aufführung, Lesung
- Ort:
- Théâtre des Capucins
- Datum:
- Am 03.10.2026 von 17:00 bis 18:30
- Preis:
- 15€
- Sprache(n):
- Deutsch, Französisch, Luxemburgisch
Besetzung
Einleitung
Simone Beck
Inszenierung
Sara Goerres
Mit
Nicole Max & Etienne Halsdorf
Musik
Frin Wolter
Organisation
Veranstaltet im Rahmen der Reihe Samedi aux Théâtres, Cycle Objection ! Questions de justice, von der luxemburgischen UNESCO-Kommission in Zusammenarbeit mit der Nationalbibliothek und dem Théâtre des Capucins. Mit freundlicher Unterstützung des Institut français du Luxembourg im Bereich Kommunikation.