Leben im Hotel
Marion Löhndorf
Auf den ersten Blick mag dieses Büchlein der Publizistin Marion Löhndorf etwas unscheinbar daherkommen, jedoch öffnet es seinen Lesern einen sehr aufschlussreichen und gleichzeitig faszinierenden Blick in das Innere der Hotelwelt. Anhand von allerlei kurzen, aber prägnanten Anekdoten berichtet sie von dem, was ein Hotel für seine Besucher sein kann und wie es infolgedessen auf sie wirken kann. Sie zeigt das Hotel als einen Ort der Möglichkeiten, der die unterschiedlichsten Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen zusammenbringt und Schauplatz sehr vielfältiger Interaktionen und Begegnungen ist. Vieles spielt sich in Hotels ab, von Urlauben und Geschäftsreisen bis hin zu gesellschaftlichen Zusammenkünften, historischen Ereignissen, politischen Entscheidungen und den kuriosesten Skandalen. Nicht umsonst suchten auch Literaten, Künstler und Filmemacher immer wieder Hotels auf und nutzten sie als Inspirationsquelle für ihre Werke.
Kommen Sie mit, auf eine Reise durch die Hotelwelt, die spannende Einblicke in bekannte und weniger bekannte Facetten gewährt und die vor allem eins sind, nämlich ein Gegenentwurf zum Alltäglichen.
Noch mehr zu entdecken
À découvrir aussi
-
New Artificial Intelligence act. A practitioner’s guide
ed. by Janine Wendt, Dominik H. WendtNew Artificial Intelligence Act: A Practitioner’s Guide, edited by Janine Wendt and Domenik H. Wendt, offers a practical and accessible introduction to the European Union’s Artificial Intelligence Act (AI Act), which is the world’s first comprehensive legal framework for AI....
-
Dangerous creations. The inventor novel in fin-de siècle France
Ana OanceaAna Oancea examines the inventor novel in fin-de-siècle France through the works of Jules Verne, Albert Robida, Émile Zola and Villiers de l’Isle-Adam. She demonstrates how these narratives explore the cultural and political implications of scientific progress in late nineteenth-century...
-
Briefwechsel des Literaturkritikers aus sechs Jahrzehnten
Werner WeberDer von Thomas Feitknecht im Jahr 2009 herausgegebene Band versammelt eine Auswahl von rund 300 Briefen des Schweizer Literaturkritikers und Germanisten Werner Weber (1919–2005). Über sechs Jahrzehnte hinweg prägte Weber als Feuilletonchef der Neue Zürcher Zeitung und später als Professor...
-
Tschick
Regie Fatih AkinDer Film beginnt mit dem Ende eines Abenteuers – Lichtsirenen auf einer nächtlichen Autobahn, ein Chaos aus Fahrzeugen, Menschen, Schweinen und Blut – und lässt uns daran teilhaben, wie es dazu kam. Kurz vor den Sommerferien stößt ein neuer Schüler...
Zum letzten Mal aktualisiert am