Vor dem Fest

Saša Stanišić

"Es ist die Nacht vor dem Fest, die Nacht der Schlaflosen – als der ehemalige NVA-Oberst Schramm verzweifelt versucht, Zigaretten zu bekommen, die nachtblinde Malerin ihr erstes Nachtbild malen möchte und der Glöckner nichts geringeres als seine Glocken vermisst. Im Dorf, in dem sich niemand auf die Natur verlassen kann, wird in das Haus der Heimat eingebrochen. Niemand hat etwas gesehen, niemand etwas gehört. Niemand weiß, arum der Fährmann gestorben ist. Aber alle werden heimgesucht von den alten Geschichten und Mythen, die zuvor im Dorfarchiv verborgen waren. Und sie alle wollen etwas zu Ende bringen, bevor die Nacht vergeht und das Fest beginnt. Begründung der Jury: „Ein Dorf in der Uckermark, voller Gegenwart, voller Legenden. In Vor dem Fest erzählt dieses Dorf sich selbst – ein Roman als furioser Chorgesang in Prosa."

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