"Selten schreibt sich ein Autor mit nur einem Roman, wenigen Erzählungen und literaturkritischen Anmerkungen in die Weltliteratur. Dem aus sizilianischem Hochadel stammenden Fürsten von Lampedusa gelang es. Der Ruhm stellte sich allerdings erst nach seinem Tode ein. Zu Lebzeiten war die Literatur kaum mehr als ein Rettungsanker, an dem er Halt suchte und fand. Lesender Müßiggang war für ihn nicht aller Laster, sondern aller literarischer Tugend Anfang. Lektüre wurde zum Lebensersatz. Erst in seinen letzten Jahren wagte er den Sprung zur Selbstverwirklichung als Schriftsteller."
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Giuseppe Tomasi di Lampedusa : Leben und Werk des letzten Gattopardo
Jochen Trebesch