Parlez-vous hate?

Rome

Ähnlich wie das leicht-folkige „The Dublin Session“-Album, welches die schweren Aussagen und Ansichten von ROME in eine entspannte Pub-Atmosphäre kleidete, funktioniert „Parlez-Vous Hate?“. Hinter der knallbunten Fassade und teilweise sehr poppigen Melodien verbergen sich tiefschürende Ideen und Gedanken. Ja, „Parlez-Vous Hate?“ ist wirklich sehr catchy. „Panzerschokolade“, im Sprech des Albums. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn ROME ohne die Texte zu hören, wäre wie laufen ohne Füße. Der poppig-folkige Unterbau mit treibenden Melodien ist der Nährboden für die fast punkige Prostest-Attitüde, die „Parlez-Vous Hate?“ durchtränkt. Musikalisch ist „Parlez-Vous Hate?“, und das wirklich von vorne bis hinten, sowohl stark als auch eingängig. Der Titeltrack und Opener legt die Latte hoch. „Parlez-Vous Hate?“ erreicht nicht ganz die Tiefe von „The Lone Furrow“, erscheint gleichzeitig aber leichter und besser zugänglich, als der künstlerisch-philosophische aufgestellte Vorgänger. Diese große Wandlungsfähigkeit im Ausdruck, in Atmosphäre und Form macht jedes ROME-Album spannend und herausfordernd. (metal.de)

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