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Den Dresdner Lyrikpreis 2016 teilen sich Guy Helminger und Simona Rackova
Der Dresdner Lyrikpreis wird seit 1996 durch die Landeshauptstadt Dresden alle zwei Jahre an deutsch- und tschechischsprachige Autorinnen und Autoren vergeben. Aus allen Bewerbungen werden für den mit 5000 Euro dotierten Preis bis zu fünf Autorinnen und Autoren beider Sprachräume nominiert. In einem öffentlichen Lesewettbewerb am Samstag, den 29. Oktober 2016 präsentierten die Nominierten (Andrea Stenzel, Anja Kampmann, Carl-Christian Elze, Dan Jedlicka, Guy Helminger, Helwig Brunner, Martin Simek, Simona Rackova) ihre Texte der Hauptjury. Am Sonntag, den 30. Oktober 2016 um 11 Uhr fand die feierliche Preisverleihung im Rahmen eines Empfangs in der Villa Augustin statt. "Die beiden Preisträger, aus Prag und Köln kommend, zeichneten sich nicht nur durch sehr gute Gedichte, sondern auch durch besondere Vortragskunst aus. Simona Racková, Dichterin, Redakteurin, Herausgeberin und Kritikerin schreibt genau dann und deshalb Gedichte, wenn und weil sie keine Kontrolle über die Sprache haben will. [...]. Die Klasse des zweiten Preisträgers, Guy Helminger, Autor von Gedichten, Romanen, Hörspielen und Theaterstücken, beschrieb Laudator Urs Heftrich anhand des Wettbewerbsgedichtes "Einkauf" folgendermaßen: "Stellen wir uns vor, wir sind morgens mit dem Fahrrad zum Bäcker gefahren. Was macht ein Dichter wie Guy Helminger aus dieser Situation? ... In 21 Versen verwandelt sich hier eine Alltagssituation, die an Banalität kaum zu überbieten scheint, zu einer mehrsträngigen Geschichte... Helminger versteht es, aus kleinen, präzisen Beobachtungen seiner Umgebung einen Funkenregen von Assoziationen zu schlagen... Am bemerkenswertesten aber erscheint mir der Humor, mit dem er das Dramatische sofort wieder allen Pathos beraubt."